Beim Sortieren alter Projektdaten sind Fotos von 2023 aufgetaucht: unsere ersten Versuche, Zifferblätter selbst zu gestalten. Damals stand ein UV-Drucker in der Werkstatt, und wir haben direkt auf Blattrohlinge gedruckt: Farbflächen, Schriftzüge, ganze Motive.
Verbaut haben wir die Blätter in zugekauften Gehäusen mit Automatikwerk. Es waren Experimente, keine Produkte. Sechs Stücke aus dieser Zeit zeigen wir hier so, wie sie damals entstanden sind.

Graffiti-Motiv mit unserem frühen Schriftzug. Der Name war schon da, die Uhr drumherum noch nicht.

Eine historische Patentzeichnung als Blatt. Der Automobilbau hat uns nie losgelassen, man sieht es bis heute am Gehäusedesign.

Ein Geschenk-Motiv, direkt aufs Blatt gedruckt. Technisch simpel, aber genau hier wurde die Idee der persönlichen Uhr greifbar.

Vollflächiges Motiv mit aufgedruckten Indizes. Der Druck ersetzt hier das komplette Blattdesign.

Ein Motiv aus einem digitalen Experiment. Nicht jede Idee von damals hat überlebt, das Blatt schon.

Illustration als Blatt: Test, wie fein der Druck Details und Farbverläufe auflöst.
Was davon geblieben ist
Zwei Dinge haben wir aus dieser Zeit mitgenommen. Erstens: Ein gestaltetes Blatt macht jede Uhr zu einem eigenen Stück, die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt. Zweitens: Das beste Blatt bleibt beliebig, wenn das Gehäuse von der Stange kommt. Das Blatt war unseres, die Uhr nicht.
Genau an dieser Stelle beginnt HexaCore: ein eigenes Gehäuse, additiv aus Titan gefertigt, mit einer Oberfläche, die sich nicht wiederholt. Die Idee, jede Uhr als Einzelstück zu bauen, war 2023 schon da. Heute steht sie auf einem eigenen Fundament.
Die aktuellen Stücke stehen in der Galerie.