Die Geschichte

Der Weg
ist das Ziel.

Mitte 2020 begann das Projekt nicht mit einem fertigen Businessplan, sondern mit einer einfachen Frage: Kann man ein echtes Uhrengehäuse drucken statt fräsen, ohne dass es wie ein Kompromiss wirkt?

2019
Kapitel 01

Heilbronn, 2019.

2019 kam der Umzug nach Heilbronn. Ein anderes Projekt, ein eigener SLA-Drucker, wurde beendet. Damit war Platz für etwas Neues. Der 3D-Druck blieb, aber der Anspruch wurde größer: weg vom Kunststoff, hin zu Metall, Präzision und einer Uhr, die man wirklich tragen will.

2020
Kapitel 02

Die Idee.

Smartwatches waren überall, mechanische Uhren wurden wieder spannender, und die Frage ließ nicht los: Was passiert, wenn man das Gehäuse nicht aus dem Vollen fräst, sondern Schicht für Schicht aufbaut? Aus der technischen Neugier wurde schnell ein Ziel: eine vollwertige 3D-gedruckte Uhr. Wasserdicht. Tragbar. Marktreif.

Autodesk Fusion 360, Juli 2020. Die ersten Linien einer Uhr, die damals noch mehr Frage als Produkt war.

Frühe Skeleton-Versuche. Noch vor der Bitcoin-Uhr, noch weit weg von HexaCore.

Kapitel 03

Der Uhrmacher.

Ein Gespräch mit einem Uhrmacher brachte die erste harte Realität. Wasserdichtigkeit ist bei einer Uhr kein Detail. Sie entscheidet darüber, ob aus einer Idee ein echtes Produkt werden kann. Der Hinweis wurde anfangs unterschätzt. Danach folgten Jahre aus Tests, Umwegen und Teilen, die am Ende doch nicht funktionierten.

Das Archiv. Ideen, Prototypen und Teile, die wichtig waren, obwohl sie nicht geblieben sind.

Kapitel 04

Die Bitcoin-Uhr.

Eine frühe Idee war eine Uhr mit Bitcoin-Zifferblatt. Der CT-Scan der Uhr sollte als digitaler Fingerabdruck in der Blockchain gespeichert werden. Technisch funktionierte das. Als Uhr war es trotzdem noch nicht genug: nicht wasserdicht, zu teuer in der Herstellung, zu weit weg von dem, was fUSIO24 werden sollte.

Kapitel 05

UV-Druck
als Zifferblatt.

Mit dem UV-Drucker kam ein anderer Weg dazu. Zifferblätter konnten direkt bedruckt werden: jedes Motiv, jede Farbe, direkt auf die Oberfläche. Aus der Entfernung sah das oft stark aus. Aus der Nähe zeigte sich aber das Problem: Drucklinien, Schichtaufbau und Blickwinkel machten das Ergebnis unruhig. Das gleiche Motiv konnte von vorne funktionieren und aus einer falschen Perspektive plötzlich billig wirken. Bitcoin, Neon-City, Ninja, Turtles. Alles war möglich, aber für fUSIO24 war es nicht präzise genug. Geblieben sind ein paar Uhren aus all diesen Versuchen als Erinnerung und die Erkenntnis, dass fUSIO24 mehr sein muss als ein Motiv auf einem Zifferblatt.

Bitcoin, Neon-City, Ninja Farbe, Ninja roh, TMNT. Aus der Entfernung oft stark; aus der Nähe zeigten Drucklinien und Perspektive, warum vieles bewusst wieder verworfen wurde.

Kapitel 06

SKX007
und NH35.

Die technische Basis kam über das SKX007-Ökosystem. Dazu gehörte das NH35-Automatikwerk: robust, bewährt, wartbar und für Uhrmacher verständlich. Plötzlich gab es ein Fundament aus Werk, Zeigern, Dichtungen und Zubehör. Genau diese Basis machte den nächsten Schritt möglich.

Heute
Kapitel 07

HexaCore.

HexaCore führt diese Erfahrungen zusammen: ein bewährtes NH35-Werk, eine eigene Gehäuseform, 10 ATM Wasserdichtigkeit und ein Titan-Gehäuse, dessen additive Fertigung sichtbar bleiben darf. Die Form entstand nicht aus einer einzelnen Skizze, sondern aus vielen Stunden Konstruktion, Prototyping und Scheitern. Aus Pulver. Aus Licht. Schicht für Schicht.

Drei HexaCore-Gehäuse in Titan. Roh genug, um die Fertigung zu zeigen. Präzise genug, um Uhr zu sein.

Dunkelgrau / Gelb, Weiß / Neongrün, Silbergrau / Blau, Reinweiß, Metallic Silber. Fünf Farbwelten. Eine Form.

Die Geschichte
geht weiter.